Hie hesch mi Dank

Ein schwieriges Jahr ging gestern Abend zu Ende. Schwierig in verschiedener Hinsicht. Und doch bin ich dankbar, wenn ich zurückschaue. Es geht aufwärts, es geht vorwärts und es gibt genügend Grund zum Dank. Längere Zeit sind auch keine Lieder mehr entstanden. Bis am 30.12.2016, wo ich plötzlich einfach diesen Dank zu Papier bringen wollte. Dank trotz allem schwierigen, Dank trotz Verlust und Trauer und Leid. Dank an Gott, der immer noch Gott ist und Gott bleibt. Dank, dass er mich durch diese Zeit durchgetragen hat. Wo wäre ich ohne ihn? Ich durfte in diesem letzten Jahr erleben, dass er meine einzige Hoffnung ist. Ja, eine andere gibt es nicht. Menschen kommen und gehen, Beziehungen kommen und gehen, Präsidenten kommen und gehen, so vieles ist im Wandel. Einer bleibt gut! Einer bleibt treu! Einer steht unumwerflich zu seinem Wort und er hält seine Versprechen. Einer ist Gott. Und diesem Gott gebührt Dank und Lob und Anbetung. Dass soll mein letztes Lied im 2016 auch ausdrücken.

Er hat mir Halt gegeben, er hat auf mich aufgepasst. Es verging kein Tag, wo er nicht bei mir war und mir Lebensatem gegeben hat. Auch wenn der Tunnel dunkel war, sehr dunkel sogar und es Tage ohne „Licht“ gab, war er da. „Hie hesch mi Dank, hie hesch mis Lob, i bäte Di a. I ehre Di für alles, wo Du für mi hesch da“ So simpel, so kurz ist der Refrain. So schwierig ist es manchmal dankbar zu sein. So schwer ist es, in vielem Schlechtem noch Gutes zu sehen. Aber es ist mein Dankesgebet an diesen Gott, der mir alles ist. Und im Danken liegt eine Kraft. Es gibt einen Spruch „loben zieht nach oben“. Paulus pries Gott im Gefängnis, er war an einem Pflock befestigt – 0 Grund dankbar zu sein, oder? Er pries, er schwieg nicht, es muss eine gewaltige Atmosphäre gewesen sein. Sie war so gewaltig, dass sich die Befestigungen lösten, das Gefängnis wurde erschüttert von der Anbetung Gottes, von der Kraft des Lobes und Paulus konnte mit seinem Weggefährten das Gefängnis einfach so verlassen.

Unser Gefängnis sieht manchmal ganz anders aus. Manchmal sind es Situationen, die uns nicht loslassen. Es ist unser eigener Körper oder unsere Seele, die uns gefangen hält. Wir sind an uns oder an andere gebunden, nicht aber an Gott, der die Kraft hat uns zu befreien. Mit Lobpreis und Dank „provozieren“ wir Gott zum Eingreifen. Er kann nicht anders, als sich unser Lob anzuhören. Unser Dank brennt vor ihm auf dem Altar. Gott wird kommen, er wird sich zu uns stellen. Er wird uns befreien und herausführen, welche Situationen es auch immer sein mögen. Denn Gott ist stärker, er ist grösser, er sieht weiter. Er ist Gott. Wenn das nicht gewaltige Aussichten sind. Aussichten für ein neues Jahr; Aussichten für das 2017! Mit Gott können und werden wir Mauern überwinden. Und drum wollte ich das 2016 mit Dank abschliessen und das neue Jahr gerade auch wieder mit Lobpreis und Anbetung anfangen. Mein Gott ist treu! und ihn will ich anbeten.

Songtext:                                             [Mehr Songs auf iTunes]

Hie hesch mi Dank

Du hesch mi düretreit – weni nümm säuber ha chönne ga
U mi id Arme gno – weni nümm alleini ha chönne stah
Hesch mir Halt gä und ufpasst uf mi
Jede Tag bisch bi mir gsi, dafür danke i Dir

Hie hesch mi Dank, hie hesch mis Lob, i bäte Di a
I ehre Di für alles, wo Du für mi hesch ta

Was wäri ohni Di – i hätt kei Bode unter mine Schueh
I würdi umeirre u chämi nieme zur Rueh
Du bisch mi Lüchtturm, ds hälle Liecht ir Nacht
Drum stani vor Dir. I ha Dir hie mi Dank mitbracht

Himmu

[Song hören] [Musik auf iTunes]

Kennst Du Mister Lazarus? Ich nicht persönlich, aber ich bin ihm in einer eindrücklichen Geschichte begegnet. Vor Über 15 Jahren habe ich dann über diese Mann ein Musical geschrieben – bis jetzt wurde es nicht inszeniert und veröffentlicht. Und dieser Song handelt eben von Mister Lazarus. Er war arm. Sehr arm. Wirklich bemitleidenswert. Es gab da auch noch ein anderer Mann in der Geschichte, frag mich nicht nach seinem Namen … ich weiss es nicht. Auf alle Fälle war dieser reich. Steinreich. Und diese beiden begegneten sich. Der Reiche in seinem Palast mit allem was Du Dir nur so wünschen und erträumen kannst. Vor dem grossen Tor dieser Villa sass Lazarus. Gekleidet in seinen hässlichen Lumpen, krank und hungrig. Ja den Hunden des reichen Mannes ging es um Längen besser als diesem Kerl da draussen. „Was macht er eigentlich vor meiner Villa? Der soll gefälligst mal den Platz räumen.“ Ok, der Mann war so grosszügig und gab ihm einige Brotkrümmel – immerhin. Die Geschichte geht natürlich noch weiter und weiter. Ich kürze mal ab.

Der arme Mister Lazarus starb. Dem reichen Mann blieb dies ebenfalls nicht erspart – er starb auch. Was nützte ihm nun all seinen Reichtum? Auch da kürze ich ab. Wenn Du mehr erfahren willst, kannst Du die Geschichte in der Bibel Lukas 16,19-31 nachlesen. Und nun kommt dieser Song ins Spiel. Lazarus erwacht, öffnet die Augen und kommt zum Staunen nicht mehr raus. „Was – bin ich falschen Film? Hat mich der reiche Mann in seine Villa reingelassen. Kann nicht sein, diese würde im Vergleich mit dem was ich hier sehe einer alten Bruchbude nahekommen. Also wo bin ich dann? Ist es nur ein Traum?“ Ihm fehlen die Worte, diese Schönheit, diese Herrlichkeit, diese Wärme, dieses Licht, diese Liebe… „Dann kann mit Garantie ein Örtchen auf der Welt sein. Ich muss mich irgendwo sonst befinden … em – wenn ich so drüber nachdenke… hat dieser Jesus nicht mal davon erzählt, er würde die Welt verlassen und gehe seinen Freunden an einem anderen Ort Wohnungen bauen. Ich muss nun so in einer Wohnung sein, mal rumschauen, ob ich diesen Jesus auch erblicken kann.“

Ich habe über diesem Song vor lauter Berührt-sein schon einige Tränen vergossen. Diese Worte des Songs kommen nicht alle in oben erwähnter Geschichte vor, aber es ist eine Sammlung von Bibelworten, welche uns die Ewigkeit und das Leben nach dem Tod beschreiben. Und das ist einfach nur gewaltig. In dieser Ewigkeit wird Gottes Traum nach einer reinen und beständigen Gemeinschaft mit den Menschen in Erfüllung gehen. Es wird nichts Böses mehr geben. Keine Schlange wird die Menschheit verführen, keine Lüge und Sünde uns noch jemals vor Gott trennen können. Jedes Leid, welches dem Lazarus begegnet ist auf Erden, jede Not, jede Krankheit und letztlich sein Tod – all das wird von ihm abgewaschen im Himmel. Er wird es nicht mehr spüren, es wird ihn nichts mehr quälen, es wird in nichts mehr verfolgen. Herrlich, Gnädig – einfach wunderbar.

Songtext:

Himmu

I mache d’Ouge uf und was darf i gseh
Ds Aute isch vergange, äs isch niene meh
I ha nöii Chleider, herrlech u wiss
U mir wird klar, das isch mi Pris
I has nid verdient, i ha nüt chönne gä
Nume mis Läbe u das het är dörfe nä
Är het mir gseit, i söu ihm vertroue
Är wird ds Beschte mache u mir ä Wohnig boue

U itz bini da u mir geits nur no guet
I merke wien är jedi Träne abwüsche tuet
Geborge im Friede u Liebi füut mis Härz
Es stimmt: hie gits ke Leid u ke Schmärz

Mängisch hani mir ä Himmu gmalt
Ä so wien is mir wünsche us mir äbe gfalt
Jedi Vorstellig und all mini Tröum
Het är übertroffe mit mim nöie Dehei
Alls isch so herrlech und wunderbar gmacht
D’Sunne schiint immer, es git keni Nacht
I cha nur no stune u bi tief bewegt
I bi im Paradies und muess nieme wäg

Hie gits ke Angscht, ke Chrieg u ke Tod
Nüt Böses, ke Schmärz, ke Leid u ke Not
Hie gits nur no Friede u Grächtigkeit
Einheit u Liebi wo nieme vergeit

Bis ans Ändi vor Wält

[Song hören] [Benjamin Nyffenegger auf iTunes]

Im Frühling 2016 ist dieser Song entstanden, respektive zuerst der Text. Die Musik kam dann Mitte August 2016 dazu.

Im Angesicht der weltweiten Nachrichten, im Angesicht der Geschehnisse um uns herum, im Angesicht des Leides im eigenen Leben … ist dieser Song einfach nur tröstlich. Er basiert auf der wunderbaren Nachricht von Jesus an seine Jünger. Er verspricht ihnen kurz vor seinem Heimgang in den Himmel, immer bei ihnen zu sein – bis ans Ende der Welt. Dieses Versprechen gilt auch uns und es kann nicht ausgelöscht werden, weder durch Krieg, Terror, Hungersnöte, Erdbeben, Familiendramen, Gewalt, Scheidung, Angst, Jobverlust, Tod noch sonst irgendwas. Einfach nicht.  Wenn alles ausser Kontrolle gerät, einer trägt die Welt in seiner Hand. Wenn es keinen Weg mehr zu geben scheint, einer sieht trotzdem auf der Karte einen möglichen Pfad. Wenn das Leben nur noch wie ein dunkler Tunnel ist, einer hat Licht, welches nie erlöscht. Dieser eine sagt: „Ja, es stimmt, in der Welt habt ihr Angst. Denkt daran, jede Sünde und jede Wunde habe ich persönlich bis hinauf zum Kreuz getragen. Seit voller Trost, ich habe die Welt überwunden.“

Jesus hat unser ganzes Elend da oben am Kreuz nicht einfach nur hingehängt und ist dann seinen Weg weiter gezogen. Er hat die ganze Not, jede Sünde und Schande auf sich genommen und sich dann durch die Römer an dieses Holzkreuz nageln lassen. Für Dich, für mich, für die ganze Welt. Unglaublich – aber wahr. Dort oben hat Jesus eine Last getragen, die nicht zu ertragen ist. Er ist gestorben. Er wurde begraben in einer Höhle. Diese Höhle wurde bewacht, dass ja niemand seinen Körper stiehlt und dann noch auf die Idee käme in die Welt hinaus zu posaunen, dass dieser Jesus – wie er es vorausgesagt hat – auferstanden ist. Da wäre also die Katastrophe komplett gewesen. Doch niemand, keine Kraft auf Erden, noch der Satan mitsamt seinem Reich, konnte die Auferstehung verhindern. Jesus wurde vom Tod erweckt, der Stein wurde weggerollt – frag mich nicht was mit der Wache los war – die hatten dann recht grosse Probleme. Jesus ist auferstanden, er lebt; er zeigte sich seinen Jüngern und eben … bevor er zu seinem Vater (Gott) in den Himmel ging, kam dieses Versprechen.

Weshalb führe ich das alles aus? Wenn das Versprechen von irgendeinem Friedenstifter oder sonst guten Menschen käme … es wäre nahezu, wenn nicht komplett, nutzlos. Es wäre leeres Geschwätz. Niemand kann ein solches Versprechen aussprechen, ausser wer den Tod besiegt, die Weltgeschichte in der Hand hat und selbst Gott ist. Erst dann ergibt sich einen Sinn. Erst dann macht es Sinn. Erst dann bin ich bereit zu glauben und diesem Gott zu vertrauen. Gott sei Dank sind diese aus der Bibel gegriffenen Worte wahr. Bis ans Ende der Welt und für alle Ewigkeit!

Songtext:

Bis as Ändi vor Wält

Bis hüt stöhnt d’Wält vor Schmärze
d’Natur sehntsech nach Erlösig
So viu kaputti u brocheni Härze
So viu Unheil u dadrinne stan ig
Uf dere Wält, i dere Wält, z’Mitts drin
hei mir Angscht u Furcht isch so presänt
Uf dere Wält, i dere Wält, z’Mitts i all däm
ghöri i Di, au das het es Änd

Ja, es stimmt i dr Wält heit Dir Angscht
dänket dra, jedi Sünd und Wunde
ha ig persönlech treit bis ufe as Chrütz
sit voll Trosch, i ha die Wält überwunde

Bis zum letzschte Tag vo dere Wält
gits so viu, wo mir nid chöi verstah
u immer wieder öppis, wo üs fählt
dr Tod wüetet u nimmt wän är cha
Uf dere Wält, i dere Wält, z’Mitts drin
suche mir e Hand, um nid alleini z’ga
Uf dere Wält, i dere Wält, z’Mitts i all däm
bis as Ändi vor Wält bisch Du da

Ds Glück

[Song hören] [BN auf iTunes]

Was ist schon Glück? Ist Glück gerecht? Verdient? Nun könnte es sehr philosophisch werden… Es gibt von Soren Kierkegaard so ein Zitat, welches besagt, dass vergleichen das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit ist. Ich bin überzeugt, er hat recht. Nun, dieser Song befasst sich aber trotzdem mit der Differenz zwischen Viel und Wenig, Reich und Arm. Und ich denke, dass es uns schnell passieren kann auf Ungute Gedanken zu kommen, wenn wir jemand mit dem wesentlich stärkeren, schnelleren, moderneren, teuren Auto fahren sehen … ok, und für diejenigen, die ein solch krasser Wagen kalt lässt gibt es andere Beispiele: Schönere Kleider, bessere Figur oder hübscheres Aussehen; mehr Lohn, bessere soziale Stellung, eine Villa, ein Hammer Job, 1. Klasse GA und so weiter. Warum hat der? Warum hat diese? Und ich nicht, warum ich nicht….

So kann’s gehen, wenn man in die falsche Richtung schaut. Es ist eher die Richtung von uns weg nach dem menschlichen oder weltlichen „oben“. Wenn wir dann aber von uns „runter“ schauen, sehen wir viele Menschen, die Not leiden und bestimmt weniger haben. Vielleicht haben sie mehr Rost am Auto – aber das ist es dann auch schon. Sie haben keinen Job, keinen festen Wohnsitz oder leben in einer Bruchbude. Wenn wir solchen Menschen begegnen, geht es uns plötzlich besser oder gut oder hervorragend. Und wenn wir selbst in einer solchen ärmlichen Rolle sind? Dann können wir zweimal nach „oben“ schauen. Zum Mittelstand und dann noch ganz nach oben zu den Reichen. Ist das alles gerecht? Weshalb die und nicht ich. Hör Dir den Song mal an und mache Dir Deine eigenen Gedanken. In diesem ganzen Thema gibt es dann noch eine weitere Dimension. Nämlich die Göttliche. Ob arm oder reich, Gott macht keinen Unterschied und sieht nicht das Äussere an, sondern das Herz. Und da sieht es plötzlich ganz anders aus. Es braucht kein Gold und Geld, um ein reines Herz zu haben, eines, dass liebt, Wärme gibt, zu hört, freundschaftlich ist und vor allem Gott sucht und anbetet.

Jesus selbst sagt, wir sollen Schätze im Himmel und nicht auf der Erde suchen, weshalb wohl?

Songtext:

Ds Glück

Är trinkt no ne Kaffee
U fragt sich, wies witer geit
Scho wieder e Absag meh
E Stei, wo us dr Chrone gheit
Är sitzt am Tisch für sich allei
U warum söu är hüt abe hei
Äs git nüt Nöis, wo är cha bringe
U ds alte Lied mag är nümm singe –   o  o        o o oh

Es schint alls wär ds Glück nid uf sire Site
Macht är öppis falsch, de säg ihms doch bitte
Er warte u hoffet, isch aktiv u handlet
Wenn isch es sowit, dass sech d’Szene wandlet  – o o

De gseht är all die andere Lüt
Es schint, sie wäre zfriede
Fählt de dene eigentlech nüt?
Het sech ds Glück für sie entschiede
Die schöne Hüser u die tüüre Chäre
U die höche Jobs u ds Konto chasch nid läre
U när chunnt är, so chunnts ihm vor
Rüefend u chlopfend vor em riesige Tor

 

Irgendwohi u zrugg

1. August: Sie hat Geburtstag … unsere Schweiz. Der Song „Irgendwohi u zrugg“ passt eigentlich ganz gut. Als ich mittels dem GA eigentlich die ganze Schweiz in der Hosentasche trug, machte ich mich immer wieder auf den Weg und wohin ich auch kam … die Schweiz hat so viele schöne Fläckli … ich genoss die Fahrten im Zug durch die Natur. Der Weg war das Ziel. All die Stimmungen sog ich gerne in mich ein. Ich musste nichts tun, ausser sitzen und rausschauen und geniessen. Ich will dankbar sein für meine Heimat, die Freiheit, die Schönheit. Auch wenn wir ein ganz kleines Land sind, kann man trotzdem Stunden rumfahren und sieht immer wieder was Neues. Man braucht auch nicht 8 Stunden, um von den Bergen zu den Seen zu fahren. Irgendwie eine praktische Kompaktheit. Auf überschaubarer Grösse findet man so vieles (vielleicht nicht grade alles) und diese Vielfalt ist Schöpfung, ist wunderbar.

„Irgendwohi“: Fast überall kann ich in ein Zug, Tram, Bus einsteigen und losfahren und mich auch fast in jeden Schlupfwinkel transportieren lassen. Dort kann ich dann den Fuss auf festen Boden stellen, einen kleinen Rundgang unternehmen und wenn ich nicht gerade am Ende der Schweiz angelangt bin, auch noch etwas zur Stärkung kaufen. Wieder etwas Neues gesehen, wieder ein neue Strecke gefahren, wieder etwas Neues entdeckt. Ok – irgendeinmal werde ich dann auch müde oder habe von der Reiserei genug. Dann kommt eben das „zrugg“ zum Zuge. Ich freue mich dann wieder an meinen Ausgangspunkt zurück zu kehren. Auch einen solchen Punkt zu haben ist ein Geschenk, eben eine Heimat im engeren Sinn. Und so bleibt mir neben den schönen Erinnerung an eine weitere Reise die Dankbarkeit für meine schweizweite Heimat, die feudalen Einrichtungen, die Kompaktheit, die Abwechslung, die Bilder, die Landschaft…

Hier kannst Du den Song hören.

Songtext:

Irgendwohi u zrugg                                                                        
Wieder mau dr Sunne entgäge
Und ou d’Wuche chöme gläge
Unbeschwärt dür d’Natur rusche
I möcht mit niemerem tusche
I gniesse das sagehafte Gfüehl
Fahre mit keim bestimmte Ziel
I fahre irgendwohi is Glück
Natürlech chumi de ou wieder zrugg

We dr Alltag mi wieder mal igholt het
U i gärn i ’ne anderi Richtig wett
De suechi nach’re Glägeheit
nachere guete Müglechkeit
U weni ’se gseh, weni ’se finge
De la ni mi nid drvo abbringe
I nime dr Wind, wo mi furttreit
Bis d’Sunne am Abe heigeit

I versueche d’Momänte izfah
Was i dusse gseh, wott i fescht ha
Die Stimmig am Abe unbeschribbar
Was i gseh, isch ke Troum, es isch wahr
I verjuflemi vor luter Idrück
mau ganz ruhig u Stück für Stück
I ha ja Zyt u gniesse bis am Schluss
Kulisse verschwindet im ruhige Fluss