Wie der Name verrät, ist dies der Titelsong der CD „Chumm mit“. Dieser Song entstand auf einer geschäftlichen Reise. Ich machte mich im Frühling 2012 mit dem Zug auf den Weg ins weite Deutschland – war viele Stunden gefahren und zu diesem Zeitpunkt mit einem doppelstöckigen Regionalzug unterwegs. Tatsächlich war ich da noch nie. Alles fremd. Man mag es mögen oder es gibt einem doch ein bisschen ein komisches Gefühl.

Ob auf Reise oder auch auf irgendwelche Situationen und Gegebenheiten bezogen. Immer wieder stehen wir an Punkten im Leben, wo wir noch nie waren. Einigen liegt das. Diese blühen auf, es sind wohl eher die Abenteuerer. Anderen machen Veränderungen und Neues zu schaffen. Ich bleibe bei meinem Songtext, auch wenn ich es mir vielleicht hin und wieder selbst sagen muss: „Chumm mit“. Denn dieses Gehen, auf zu neuen Ufern oder neuem Land, birgt immer auch Chancen in sich. Wer nichts verändert, wer nicht geht … bleibt in der Tat stehen. Irgendeinmal verändern sich die Dinge um uns und dann kann man vielleicht nicht einmal mehr stehen bleiben, weil an dieser Stelle ein neues Einfamilienhaus gebaut wird… Ich schliesse mit der letzten Zeile des Songs: „Eifach besser witerga, aus plötzlech bliebe stah“

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Songtext:

Chumm mit [Link zu CD] [Link zu iTunes]

Hie bin i no nie gsi, alls gseht so anders us
warum nid mau öppis Nöis u chli usem Huus
was i kenne isch mir vertrout, das hie isch Nöiland
schüch u echlei vorsichtig lueg i übere Rand

Chumm mit, i zeige dir was es no aues git
Chumm mit, da gsesch – Chumm mit, was no drinne liegt
Chumm mit, a die unbekannte Fläckli u Orte
Säg itz mau ganz ehrlech, wosch würklech no warte

Es chöi nöii Landschafte si, grüen und unbefläckt
Bärge, Hügu u Täler, was wird da nid alls entdeckt
unbekannti Dörfer u graui, grossi Städt
Wo me viellech gli emau wieder use wett

I versuche da z‘tanke, wo mi d‘Reis häre führt
U eifach alles Schöne z‘gseh, was mis Härz berührt
Mängisch muess is sueche u de isch es wieder nah
Eifach besser witerga, aus plötzlech bliebe stah

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