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In letzter Zeit bete ich häufiger, dass Gottes Reich, seine Dimension, der Himmel in mein Umfeld, in meine „Kultur“ hereinbricht. Ich beziehe mich dabei auf das Vater unser „Dein Reich komme – Dein Wille geschehe – wie im Himmel – so auf Erden“. Es gibt nichts besseres, als wenn Gottes Reich in unserer Gegenwart sichtbar wird. Warum? Weil in seinem Reich alles wiederhergestellt wird, weil es da nur noch Licht geben wird, weil alle Wunden, Schmerzen und Leiden ein Ende haben, weil da ein perfekter und von vollkommener Liebe geprägter Gott regiert. Wie wunderbar und gewaltig muss das sein, wenn diese Dimension nun schon stückweise in mein Leben trifft. Wenn ich seine Kraft erfahre, wenn ich seine Vergebung erlebe, wenn ich sein Wirken und seine Gegenwart spüre. Noch eine weitere Antwort zum Warum: Dieser Gott hat gute Gedanken über mir, es sind Gedanken von Frieden und Heil. Er will mir eine Zukunft geben – mit mir zusammen ein Leben leben, das Sinn macht. Er will mir Leben im Überfluss geben – ein Leben das aus seiner Gnade gefüllt und geprägt wird (Strophe 1). Und dieses Leben beginnt eben nicht erst nach dem Tod, sondern es kann jetzt und hier beginnen: Eben da, wo der himmlische Wille Gottes uns erreicht und trifft. Da, wenn wir Gott einladen.

Er sagt auch, ich stehe vor der Tür und klopfe an (Offb 3,20). Stell dir das mal vor. Es klopft an deiner Tür, du öffnest und da steht der „Himmel“, respektive der Höchste des Himmels. Nein, er hat keinen Abgeordneter vorbei geschickt, kein Bote oder Stellvertreter. Er – Jesus – höchst persönlich kommt und verspricht, wenn du mir die Tür öffnest und mich hereinlässt … ja dann werde ich kommen und das Himmelreich mit mir. Dann kann der Wille Gottes wie im Himmel – so auf Erden geschehen. Das möchte ich erleben. Das ist meine Hoffnung, meine einzige. Daran will ich mich festhalten und nicht locker lassen.

Wenn er kommt, dann wird er nicht wieder gehen. Er wird für immer bei mir bleiben, wir werden immer bessere Freunde. Er wird mir immer mehr vom Himmel zeigen. Mein Lebensweg auf Erden muss ich dann nicht mehr alleine bestreiten (Strophe 2). Diese Wanderung hier ist manchmal eine totale Zumutung, hoffnungslos, traurig, schmerzvoll etc… Wenn ich das alleine machen müsste? Nein daran will und muss ich nicht denken. Er hat versprochen mit mir zu gehen, mich nie mehr aus seinen Augen zu lassen und mich von meiner Tür (als ich ihn hereingelassen habe) bis zu seiner himmlischen Tür zu begleiten. Dann wird er seine Tür öffnen und sagen: Willkommen in meinem Reich für die Ewigkeit. Wortlos, sprachlos. Und darum will ich nicht aufhören zu singen „Dein Reich soll kommen und Dein Wille geschehen, wie im Himmel, so auf Erden“ und Dein Wille soll in meinem Leben sichtbar werden!

Songtext:

Dis Rich söu cho

Du hesch gueti Gedanke über mir
Gedanke vom Friede u Heil
Du wosch mir ä herrlechi Zukunft gä
Bi Dir dehei
Äs Läbe im Überfluss, äs Läbe us dr Gnad
Läbe mit Dir zäme, wo hie uf itz afaht

II: Dis Rich söu cho u Di Wille gscheh
Wie im Himmu so uf Ärde
Dis Rich söu cho u Di Wille
I mim Läbe sichtbar wärde    :II              
Denn läbe wott i für Di!

Für immer wirsch Du bi mir si
Dr Wäg gani nid allei
Mit Dir a dr Site u i mir in
Findi ganz sicher hei
Wüu Du lasch mi nie lagah, Dini Händ schütze mi,
Dini Ouge wache über mir, Dini Liebi strahlt mi a

Läbe wott i für Di! 4x

Text und Musik: Benjamin Nyffenegger
2008/2009 © endlos productions aus Produktion ‚Chünigschind 2‘ www.endlos.ch

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