Ä wunderbari Nachricht

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Die Adventszeit ist eine ganz besondere Zeit. Die einen mögen sie, bei anderen löst sie Leid und Not aus. Das Alleinsein macht sich bei einige Menschen besonders in dieser Zeit besonders stark bemerkbar.  Es ist eine kalte Zeit, wo eigentlich gerade Gemeinschaft und das Zusammensein mit Menschen, welche man gernhat, Wärme und Geborgenheit bringt. Aber nicht alle Menschen haben Anschluss zu einer solchen Gemeinschaft oder sie verbringen diese festliche, ja heilige Zeit alleine – vielleicht das erste Mal. Letztes Jahr waren sie noch zu zweit. Vielleicht ist es aber bereits eine Adventszeit unter vielen, die schon fast mit Routine alleine durchstanden wird. Ich kann mitfühlen, kenne diese Gefühle aus nächster Nähe.

Was hat diese Adventszeit nun mit einer wunderbaren Nachricht zu tun? Advent – Ankunft. Nein, es ist kein Slogan eines überfüllten Bahnhofes und die Ansage eines nächsten Zuges auf Gleis 4. Kein Zug kommt an, ich denke dieses Jahr wird auch sonst niemand ankommen. Aber es kam vor langer Zeit einer an. Schwach, klein, zerbrechlich, hilfebedürftig. Von einigen wurde er erwartet, in Bethlehem jedoch war er nicht willkommen. Man wartete dort offensichtlich nicht auf ihn. So gab es letztlich nur einen Stall und eine Krippe, wo dieser Ankommende ankommen konnte. Die Weihnachtsgeschichte ist bekannt. Schnell erzählt, tausendmal gehört. Nichts Neues. Nichts Neues? Wer die Geschichte, welche wortwörtlich Geschichte ist, versteht oder langsam zu verstehen beginnt, entdeckt Gewaltiges. Auch wenn die erste Ankunft bereits in der Vergangenheit liegt, enthält sie so vieles für die Gegenwart. Denn dieser Jesus, der war (geboren wurde), ist (jetzt und hier) und sein wird (wieder angekommen wird) brachte und bringt immer wieder von Neuem eine herrliche, wunderbare Nachricht in unser Leben.

Es ist die Nachricht, dass Gott einen Weg gefunden hat, Frieden mit den Menschen zu schliessen. Dieser Friede kostete ihn alles, dieser Friede ist Gnade. Wir können ihn nicht verdienen, aber wir können ihn in dieser bedeutenden Adventszeit verlieren. Wir bereiten uns vor, wir kaufen ein, wir schmücken den Tannenbaum, schreiben Einladungen, packen Geschenke ein und zelebrieren Weihnachten und verpassen in diesem ganzen Tun den eigentlichen Sinn von Weihnachten. Obwohl wir meinen Weihnachten in vollen Zügen, bester Gemeinschaft und das Vorjahr übertreffend zu feiern, bleiben wir innerlich leer und gehen leer aus, weil wir den wirklichen Gastgeber und Festurheber verpasst haben. Ihn zu finden, ihn zu treffen, bedarf es keinem Geld, keinem Reichtum, nicht einmal einer Gemeinschaft oder sonstigen Vertrautheit. Er ist gekommen für die Hirten, für die Einsamen, für die Traurigen, für die Könige und für Dich. Komm und suche ihn. Komm, entdecke Advent – die Ankunft. Komm, entdecke die wahre Weihnacht, heilige Nacht.

Songtext:

Ä riesegrossi Fröid

Es schint e gwöhnlechi Nacht
chaut aber stärneklar
E wahri Stärnepracht
ä gwaltigi Liechterschar
D‘Schaf si am schlafe u d‘Hirte tüe wache
Sie rede zäme über Hirtesache
Plötzlech wird’s häu u ne Ängel steit da
U seit ne lut u dütlech, dir müesst kei Angscht ha

Kei Angscht, ä riesegrossi Fröid
Ä wunderbari Nachricht u nid öppe Leid
Für alli Mönsche, die ganzi Wält
Isch ds Liecht gebore, wo aues erhällt
Dr Retter, Messias, Christus isch da
Fürchtet öich nid, dir müesst kei Angsch ha

Was isch das für ‘ne Nacht
wo so normal het agfange
Wie jedi anderi ou,
wo d‘Hirte ufe Morge tüe bange
Aber hüt isch alls anders, d‘Nacht wird plötzlech häll
Si packe ihri Sache u das müglechscht schnäll
D’Härze vo de Hirte fö jetz afe brönne
Sie möchte ihre Retter persönlech lehre kenne

Text und Musik: Benjamin Nyffenegger
© 2010 endlos productions – www.endlos.ch